Mit den größten Fernrohren erblickt man das Weltall bis zu 15 Mrd. Lichtjahren Entfernung in jede Richtung und findet es erfüllt von
mehr als 100 Mrd. Sternensystemen. Man schätzt heute den Radius des Weltalls auf 18 Mrd. Lichtjahre.
Die Vorstellung von der unendlichen Ausdehnung des Weltalls ist durch die allgemeine Relativitätstheorie als falsch erkannt worden.
Nach Einstein ist der Raum gekrümmt und die Raumkrümmung abhängig von der mittleren Dichte der im Raum enthaltenen
Materie. Das Weltall ist geschlossen und endlich, aber unbegrenzt. Wegen der Fluchtbewegung der Galaxien nimmt die Materie-
dichte (und damit die Raumkrümmung) ständig ab. Der Radius des Weltalls ist daher nicht konstant, sondern nimmt stetig zu, das
Weltall dehnt sich aus.
Je weiter die Objekte entfernt sind, die wir mit Teleskopen beobachten, desto tiefer blicken wir zurück in die Vergangenheit. Schon
das Licht der Magellanschen Wolken, unserer nächstgelegenen Galaxie, ist über 165 000 Jahre alt und also noch vor der letzten
Großen Eiszeit zu Lebzeiten der Neandertaler entstanden. Die fernsten bekannten Objekte, die Quasare, mit einer Entfernung von bis zu 15 Milliarden Lichtjahren, entsandten ihr Licht also zu einer Zeit, in der es unsere Sonne und die Erde noch gar nicht gab.
Die Urknalltheorie wird heute kaum noch von einem Astronomen bezweifelt. Der Priester und Astronom Georges Lemaitre kam 1927
auf die Idee. Er behauptete , daß bei einer radioaktiven Explosion eines Uratoms, in dem alle Masse und Energie enthalten war, ein
expandierendes Universum entstanden sei. Der Kernphysiker und Kosmologe Georg Gamow erarbeitete mit Ralph Alpher und
Hans Bethe das Modell eines heißen und dichten frühen Universums, und entwickelte so die Urknalltheorie. Seine großartige Vorher-
sage, daß das Universum heute bis auf wenige Grad über Null abgekühlt sei, wurde durch die Entdeckung der kosmischen Hinter-
grundstrahlung 1965 bestätigt.
Nach heutigen Erkenntnissen entstand das Weltall aus reiner Energie und war unmittelbar nach dem Urknall kleiner als ein Atom-
kern. Die Unregelmäßigkeiten, die in der Verteilung der Energie entstanden, sind heute als Flecken in der kosmischen Hintergrund-
strahlung messbar. In der Phase der Inflation dehnte sich das Universum schlagartig innerhalb einer billionstel Sekunde auf astro-
nomische Größe aus, die Unregelmäßigkeiten wuchsen mit. Nach dieser Ausdehnung kondensierte ein Teil der Energie zu
Materie, und es entstanden Elementarteilchen und Atome. Wegen der Unregelmäßigkeiten wurde die Materie nicht gleichförmig ver-
teilt und es entstanden Gaswolken aus denen später Galaxien und Sterne wurden.
Das Universum expandiert seit 14 Milliarden Jahren und wird dies weiter, bis in alle Ewigkeit tun. In 100 Billionen Jahren werden die
letzten Sterne verglühen und der Grossteil wird zu Weißen Zwergen mit sehr geringer Leuchtkraft werden. Nach 100 Quintillionen
Jahren lösen sich die Atomkerne auf, es kommt zum totalen Zerfall der Materie. Es wird dunkel im Kosmos, und allein die Schwarzen
Löcher existieren weiter. Schließlich, wenn die unvorstellbare Zeitspanne von 10100 Jahren vergangen ist, verdampfen auch die Schwarzen Löcher, das All versinkt in völliger Dunkelheit. Es existiert nichts mehr als der kalte und leere Raum, der sich immer noch
weiter ausdehnen wird. Die Möglichkeit das das Universum Tochteruniversen gebirt die sich dann abnabeln, kann nicht ausge-
schlossen werden.
quelle: http://www.lunataker.de/astronomie_weltall.html
Die Wissenschaftlerin wird den Vorbeiflug am "European Space Operations Center" (ESOC) in Darmstadt live verfolgen. Sie ist an den Untersuchungen beteiligt und koordiniert die Arbeiten der deutschen wissenschaftlichen Gemeinde im Rahmen des Experiments VIRTIS ("Visible and Infrared Thermal Imaging Spectrometer") bei der Rosetta-Mission.
bezeichnet wird. Was wir als Luft bezeichnen, besteht im Wesentlichen aus 78,084 % Stickstoff, 20,946 % Sauerstoff, 0,934 % Argon und anderen Edelgasen. Der Kohlendioxid-Gehalt (CO2) beträgt nur 0,038 %, ist aber nach dem Wasserdampf der wichtigste Verursacher des natürlichen Treibhauseffektes, ohne den es auf der Erde bedeutend kälter wäre.[1] Im Jahr 2006 stieg er laut Weltorganisation für Meteorologie (WMO) von 379 auf 381 ppm (parts per million), die höchste Kohlendioxid-Konzentration, die je gemessen wurde. Zudem befinden sich in der Atmosphäre zahlreiche andere Gase, die sog. Spurengase. Dazu gehören Methan, Ozon, Fluorchlorkohlenwasserstoffe, Schwefeldioxid und Stickstoffverbindungen. Hinzu kommen noch kleine, feste und flüssige Teilchen, die sog. Aerosole.